Platzregeln

Allgemeines

Auf der Anlage des Golfclubs Curau (GCC) gelten die Golfregeln und die Wettspielordnung des DGV,
sowie die Sonderplatzregeln des GCC (s. Aushang).
Den Anweisungen des Vorstandes, des Sekretariates oder der Marshals ist Folge zu leisten.
Spielberechtigt sind Mitglieder eines DGV-Clubs mit Platzerlaubnis (PE)/Kindergolfabzeichen Gold
oder vom Vorstand bzw. Sekretariat zugelassene Spieler.
Gäste müssen sich während der Bürozeiten im Sekretariat anmelden, außerhalb der Bürozeiten
müssen sie sich in das ausliegende Greenfee-Buch eintragen und den dort ausliegenden
Anweisungen folgen. Mitglieder des GCC müssen das Club-Bag-Tag mit der aktuellen
Jahresmarke sichtbar mit sich führen. Hunde sind auf dem Platz nicht erlaubt.

Platz

Range-Bälle sind auf dem Platz verboten.
Bei BiA (Boden in Ausbesserung) muss Erleichterung in Anspruch genommen werden,
betreten ist verboten. Bei deutlich sichtbaren Fahrspuren mit Vertiefungen sowie die
Hufspuren auf dem Reitweg entlang den Bah-nen 11,12 und 13 oder Fahrspuren mit
deutlichen Vertiefungen im sonstigen Gelände kann straflose Erleichterung in Anspruch
genommen werden.
Anpflanzungen mit Verbissschutz, kenntlich durch Anpflockungen oder weiße
Farbmarkierungen sind unbewegliche Hemmnisse.
Künstliche Steinaufschichtungen od. Findlinge sind unbewegliche Hemmnisse.
Erleichterung gem. Regel 24. Steine in Bunkern sind bewegliche Hemmnisse und
dürfen straflos entfernt werden (Regel 24).
Brücken in Wasserhindernissen sind Hemmnis im Wasserhindernis.
Erleichterung darf nicht genommen werden (Regel 24-2 Anm.1.)
Kies- oder Mulchflächen vor und hinter den Brücken, in ihren sichtbaren Begrenzungen,
sind Wege. Erleichte-rung kann in Anspruch genommen werden (Regel 24/Dec.24/9).
Gerät der Ball an Grün 14 in ein seitliches Wasserhindernis neben oder hinter dem Grün,
kann die Dropzone (weiße Linien) genutzt werden. Platzarbeiten haben Vorrang.
Bei Turnieren ist Nachspielen mit einem Loch Abstand gestattet, wenn der Platz durch
die Spielleitung freigegeben wurde. Die Löcher sind in der Reihenfolge 1-18 zu spielen.
Soweit Spieler genehmigt außerhalb dieser Reihenfolge spielen dürfen, haben sie kein
Platzrecht vor den Spielern auf der Runde 1-18.
Bei nicht vorgabewirksamen Turnieren und Privatrunden ist die Nutzung von Carts des GCC
erlaubt. Carts dürfen mit max. 2 Pers. und 2 Bags gefahren werden. Die Nutzung von
Privatcarts ist vom Vorstand schriftlich zu genehmigen.
Spieler mit Carts haben kein Durchspielrecht.

Spielfluss:

Es ist zügig zu spielen (Regel 6-7).
Flights bestehen aus max. 4 Spieler/innen.
Die Spielvorgaben eines Flights dürfen insgesamt 130 nicht überschreiten.
Schnellere Flights unaufgefordert durchspielen lassen, insbesondere, wenn Bälle
gesucht werden.
Das Spielen mehrerer Spieler aus einem Bag ist untersagt; Ausnahme: Regel 4-4-b.
An Wochentagen haben 2er-Flights vor 3er- und diese wiederum vor 4er-Flights Vorrang.
An Wochenenden und Feiertagen haben 4er- vor 3er- und diese vor 2er-Flights Vorrang.
Einzelspieler haben kein Vorrecht auf dem Platz.

Etikette:

Rücksichtnahme zeichnen die/den gute/n Golfer/in aus.
Rauchen gestattet, aber Resteentsorgung zwingend erforderlich!
Übungsschläge auf den Abschlägen sind nicht gestattet, darüber hinaus ist jede Beschädigung
des Platzes zu vermeiden. Divots sind zurückzulegen, Spuren in Bunkern einzuebnen
Pitchmarken, auch anderer Spieler, ausbessern. Die Pitchgabel ist griffbereit mitzuführen.
Lochränder nicht beschädigen, insbesondere den Ball nicht mit dem Schlägerkopf aus dem
Loch holen.
Trolleys nicht zwischen Bunker und Grün durchziehen und Richtung nächstes Grün abstellen.
Zählkarten am nächsten Abschlag ausfüllen.
Vorausgehende Flights nicht drängen.

Missachtung der Platzregeln, der Sonderplatz- oder Golfregeln können zum zeitweiligen Entzug
der Spielberechtigung führen (sofortiger Platzverweis oder durch Vorstandsentscheidung: Spielverbot)

Stand 10.02.2014

Wettspielordnung, Rahmenausschreibung für Wettspiele

des Golf-Club-Curau e. V.

1. Spielbedingungen/Regeln/Platzregeln/Wettspielausschreibung

Gespielt wird nach den Offiziellen Golfregeln (einschließlich Amateurstatut) des
Deutschen Golf Verbandes (DGV),
sowie den Platzregeln des Golf-Club-Curau
(s. Infomappe im Clubhaus oder Sekretariat. Das Wettspiel wird nach dem
aktuellen DGV-Vorgabensystem ausgerichtet. Für bestimmte Wettspiele können
veränderte Regeln gelten, die dann für dieses Wettspiel Vorrang haben.

Für Mannschaftsspiele gilt zusätzlich: Es gilt das aktuelle DGV-Ligastatut.
Bei einem Verstoß gegen die Wettspielausschreibung (z.B. den Termin der Abgabe
der Mannschaftsaufstellung)

Erfolgt als Strafe:

Lochspiel: Disqualifikation der Mannschaft für diesen Wettspieltag

Zählspiel: Disqualifikation der Mannschaft für den Spieltag

Vor Beendigung des Wettspiels entscheidet die Spielleitung. Für die Disqualifikation
nach Beendigung des Wettspiels vergleiche Abschnitt B.9. Die Folgen der Disqualifikation
werden durch Ziffer 10 des GVSH-Ligastatuts geregelt.

Bälle und Driverköpfe

Bälle (vgl. Regel 5-1, Anmerkung und Anhang I, Teil C, 1b)
Der Ball, den ein Spieler spielt, muss im aktuell gültigen Verzeichnis zugelassener 
Golfbälle des R&A aufgeführt sein („List of Conforming Golf Balls“). Die aktuelle Liste
ist im Internet unter www.randa.org einzusehen.

Strafe für Verstoß: Disqualifikation

Driverköpfe (vgl. Regel 4-1 und Anhang I, Teil C, 1a)

Jeglicher Driver, den ein Spieler mit sich führt, muss einen Schlägerkopf haben,
der bezüglich Typ und Neigung 
der Schlagfläche (Loft) in dem vom R&A
herausgegebenen Verzeichnis zugelassener Driverköpfe aufgeführt ist 
(www.randa.org).
Ausnahme: Ein Driver, dessen Schlägerkopf vor 1999 hergestellt wurde, ist von dieser
Wettspielbedingung befreit. Strafe* für das Mitführen eines oder mehrerer Schläger
unter Verstoß gegen diese Wettspielbedingung ohne diese zu spielen:

Lochspiel: Nach Beendigung des Lochs, an dem der Regelverstoß festgestellt wurde,
ist der Stand des Lochspiels zu 
berichtigen; dabei wird für jedes Loch, bei dem ein
Verstoß vorkam, ein Loch abgezogen, höchstens jedoch zwei Löcher pro Runde.

Zählspiel: Zwei Schläge für jedes Loch, an dem ein Verstoß vorkam, höchstens jedoch
vier Schläge pro Runde 
(zwei Schläge für jedes der ersten beiden Löcher, bei denen ein
Verstoß vorkam).

Lochspiel oder Zählspiel: Wird ein Verstoß zwischen dem Spielen von zwei Löchern
festgestellt, so gilt er als während des Spiels des nächsten Lochs festgestellt und die
Strafe muss entsprechend angewandt werden.

* Jeder unter Verstoß gegen diese Wettspielbedingung mitgeführte Schläger muss,
nachdem festgestellt wurde, dass ein Verstoß vorlag, unverzüglich vom Spieler gegenüber
seinem Gegner im Lochspiel oder seinem Zähler oder einem Mitbewerber im Zählspiel für
neutralisiert erklärt werden. Unterlässt der Spieler dies, so ist er disqualifiziert.

Strafe für das Spielen eines Schlags mit einem Schläger unter Verstoß gegen
Wettspielbedingung: Disqualifikation.

2. Abspielzeit

Trifft ein Spieler spielbereit innerhalb von fünf Minuten nach seiner Abspielzeit am Ort des
Starts ein, so wird er am ersten Loch im Lochspiel mit Lochverlust, im Zählspiel mit zwei
Strafschlägen bestraft. Verstreichen auch die gewährten fünf Minuten, wird der Spieler
disqualifiziert. Ausnahmen sind nach Regel 33-7 möglich.

3. Rauchverbot

Bei Jugendwettspielen (bis AK 18) gilt sowohl im Einzel als auch bei Mannschaftswettspielen
während der Golfrunde ein Rauchverbot. Spieler/innen, die sich nicht daran erhalten,
werden disqualifiziert. Rauchen auf der Golfanlage vor bzw. nach der Golfrunde ist nicht
erwünscht und kann gegebenenfalls durch das Hausrecht der ausrichtenden Golfanlage
verboten sein.

4. Unangemessene Verzögerung; langsames Spiel

(vgl. Regel 6-7

Hat eine Spielgruppe (Flight) nach Auffassung der Spielleitung den Anschluss an die
vorangehende Spielgruppe verloren oder hat sie, falls Richtzeiten zum Spielen eines
oder mehrerer Löcher vorgegeben sind, mehr Zeit als die Richtzeit benötigt, so wird
die Spielgruppe ermahnt. Wird danach eine Verbesserung des Spieltempos nicht
festgestellt, wird der Spielgruppe mitgeteilt, dass ab sofort für jeden Spieler eine
Zeitnahme durchgeführt wird. Die Zeitnahme beginnt, wenn der Spieler mit seinem
Schlag an der Reihe wäre. Überschreitet der erste Spieler die Zeit von 60 Sekunden
und die folgenden Spieler die Zeit von 45 Sekunden für die Ausführung des Schlages,
so wird dies als Verstoß gegen Regel 6-7. angesehen.

Strafe für Verstoß:

Lochspiel: 1. Verstoß: Lochverlust

2. Verstoß: Lochverlust

3. Verstoß: Disqualifikation

Zählspiel: 1. Verstoß: 1 Schlag

2. Verstoß: 2 Schläge

3. Verstoß: Disqualifikation

Strafschläge werden an dem Loch hinzugerechnet, an dem der Verstoß begangen wird.
Wird das Spiel zwischen dem Spielen zweier Löcher verzögert, so wirkt sich die Strafe
am nächsten Loch aus.

5. Aussetzung des Spiels wegen Gefahr

(vgl. Anhang I, Teil C, 4 sowie Regel 6-8 b, Anmerkung)

Hat die Spielleitung das Spiel wegen Gefahr ausgesetzt, so dürfen Spieler, die sich in
einem Lochspiel oder einer Spielergruppe zwischen dem Spielen von zwei Löchern
befinden, das Spiel nicht wieder aufnehmen, bevor die Spielleitung eine Wiederaufnahme
angeordnet hat. Versäumt ein Spieler, das Spiel unverzüglich zu unterbrechen, ist er zu
disqualifizieren, sofern nicht das Erlassen dieser Strafe nach Regel 33-7. gerechtfertigt ist.

Hat die Spielleitung das Spiel wegen Gefahr ausgesetzt, sind im Interesse der Sicherheit
der Spieler alle Übungsflächen gesperrt, bis sie von der Spielleitung wieder zum Üben
freigegeben sind. Spieler, die gegen diese Regelung verstoßen, können vom weiteren
Spielbetrieb ausgeschlossen werden.

Signal für sofortige Unterbrechung (Platz nach Möglichkeit verlassen): langer Signalton

Signal für Spielunterbrechung: wiederholt 3 kurze Signaltöne

Signal für Wiederaufnahme des Spiels: wiederholt 2 kurze Signaltöne

Unabhängig hiervon, kann jeder Spieler, jede Spielerin bei Blitzgefahr das Spiel
eigenverantwortlich abbrechen

(Regel 6-8 a.II).

6. Meldungen für offene und interne Wettspiele:

erfolgen durch schriftliche Anmeldung im Sekretariat, durch Eintragung in die aushängende
Meldeliste oder über das Internet. Nachmeldungen sind nur möglich, soweit Lücken in der
Startliste vorhanden sind und die Spielgruppen aufgefüllt werden können. Dabei wird an der
Stelle aufgefüllt, wo die Lücke entstanden ist. Bei Start in 3er Flights wird nicht auf 4er Flights
aufgefüllt. Das Nenngeld muss vor dem Start entrichtet werden, ist jedoch am Ende möglich.
Spieler, die nicht zum Wettspiel antreten, sind nicht von der Zahlung des Nenngeldes befreit.
Kostenneutrale Abmeldung bis zum Meldeschluss, danach ist das Nenngeld zu zahlen.

7. Höchstteilnehmerzahl

Ist diese erreicht, werden weitere Anmeldungen nach Eingang der Meldung auf eine Warteliste
gesetzt. Bei gleichzeitiger Meldung entscheidet das Los.

8. Doping

Es besteht Dopingverbot. Das Nähere, insbesondere den Dopingbegriff und mögliche Sanktionen
im Falle eines 
Verstoßes, regeln die Satzung und die Anti- Doping-Ordnung des DGV.

9. Beendigung des Wettspiels

(vgl. Regel 34-1)

Zählspiele gelten mit der offiziellen Bekanntgabe der Ergebnisse als beendet.
Lochspiele gelten mit der Meldung des Ergebnisses an die Spielleitung als beendet
oder – falls nicht geschehen – 
mit offizieller Bekanntgabe oder Aushang der betreffenden
Spielpaarung für die nächste Runde. Bei einer 
Zählspielqualifikation mit nachfolgenden
Lochspielen gilt die Zählspielqualifikation als beendet, wenn der Spieler
(bei Mannschaften der 1. Spieler) in seinem ersten Lochspiel abgeschlagen hat.

Ist ein Preisträger bei der Siegerehrung nicht anwesend, so fällt sein Preis an den
anwesenden Nächstplatzierten!

Das Wettspiel ist mit Abschluss der Siegerehrung bzw. Aushang der Ergebnisse beendet.

10. Üben/Nachputten

(vgl. Regel 7-2, Anmerkung 2)

Ein Spieler darf keinen Übungsschlag auf oder nahe dem Grün des zuletzt gespielten
Loches machen. Im Falle eines Übungsschlages auf oder nahe dem Grün des zuletzt
gespielten Loches zieht sich der Spieler die Strafe von zwei Schlägen am nächsten Loch
zu; Im Falle des Verstoßes auf dem letzten Loch der Runde an diesem Loch.

11. Belehrung bei Mannschaftswettspielen

Bei Mannschaftswettspielen darf zusätzlich zu Regel 8-1 auch durch den benannten
Mannschaftskapitän (DGV Ligastatut Ziffer 7.2) Belehrung erteilt werden. Ein selbst
spielender Kapitän darf während seines eigenen Spiels nur seinem Partner Belehrung
erteilen (Regel 8, Anmerkung).

Strafe für Verstoß:

Lochspiel: Lochverlust

Zählspiel: 2 Schläge

12. Fahren/Mitfahren in Golfwagen o. ä. Fahrzeugen

(vgl. Decision 33-1/8)

Spieler oder Caddies dürfen während der festgesetzten Runde keinerlei Beförderungsmittel
nutzen, außer das kurzfristige Fahren/Mitfahren wird von der Spielleitung/den Referees
ausdrücklich genehmigt. Gleiches gilt in 
Mannschaftswettspielen während des Spiels seiner
Mannschaft für den Mannschaftskapitän.

Strafe für Verstoß durch Spieler:

Lochspiel: Lochverlust für jedes Loch, bei dem ein Verstoß begangen wurde, höchstens
jedoch 2 Löcher

Zählspiel: 2 Schläge an jedem Loch, an dem der Verstoß festgestellt wird, höchstens
jedoch 4 Schläge pro Runde

Im Falle eines Verstoßes zwischen dem Spiel zweier Löcher wirkt sich der Verstoß am
nächsten Loch aus; handelt es sich um das letzte Loch der Runde, an diesem. Der Spieler
muss sofort nach Feststellen des Verstoßes die Benutzung des Fahrzeuges einstellen, andernfalls
ist er sowohl im Loch- als auch im Zählspiel disqualifiziert.

Strafe bei Verstoß durch einen Mannschaftskapitän: Disqualifikation als Mannschaftskapitän für
den Rest des 
Wettspieltages. Ein Spieler seiner Mannschaft darf ersatzweise die Kapitänsfunktion
übernehmen.

13. Metall- bzw. Alternativspikes/Golfschuhe

(vgl. Decision 33-1/14)

Es gilt die am Wettspieltag gültige Regelung des Austragungsortes.

14. Wertung/Stechen

Zählspiel - Bei gleichen Ergebnissen entscheidet ein Stechen unter Zugrundelegung von
neun der gespielten Löcher, deren Auswahl nach dem Schwierigkeitsgrad entsprechend
der Vorgabenverteilung

(1, 18, 3, 16, 5, 14, 7, 12, 9) erfolgt. Bei weiterer Gleichheit zählen die 6 Löcher mit
dem Schwierigkeitsgrad

1, 18, 3, 16, 5, 14, danach 1, 18, 3 und schließlich das schwerste Loch.

Bei weiterer Gleichheit entscheidet das Los.

Lochspiel – Ein „All Square“ ausgehendes Lochwettspiel wird fortgesetzt, bis eine Partei
ein Loch gewinnt. Die Spielfortsetzung beginnt am gleichen Loch wie das Wettspiel unter
gleicher Vorgabenverteilung wie auf der festgesetzten Runde.

Ist ein Preisträger bei der Siegerehrung nicht anwesend, so fällt sein Preis an den anwesenden
Nächstplatzierten!

15. Elektronische Kommunikationsmittel/Geräte zur Entfernungsmessung

Das Mitführen von sende- und/oder empfangsbereiten elektronischen Kommunikationsmitteln
oder deren
Benutzung auf dem Platz wirkt störend und rücksichtslos. Stellt die Spielleitung eine
schwerwiegende Störung des
Spielbetriebs durch die Benutzung eines solchen Gerätes durch
einen Spieler oder Caddie fest, so kann die Spielleitung diese Störung als schwerwiegenden
Verstoß gegen die Etikette bewerten und eine Disqualifikation aussprechen.

Das Mitführen von sende- und/oder empfangsbereiten elektronischen Kommunikationsmitteln
oder deren
Benutzung auf dem Platz ist dem Mannschaftskapitän untersagt, solange sich Spieler
seiner Mannschaft noch auf 
der festgesetzten Runde befinden. Stellt die Spielleitung im Falle
einer Nichtbeachtung dieser Regelung eine 
schwerwiegende Störung des Spielbetriebs fest,
so kann sie den Verursacher sofort des Platzes verweisen. Ein 
Spieler seiner Mannschaft darf
ersatzweise die Kapitänsfunktion übernehmen. 
Ein Spieler darf sich über Entfernungen informieren,
indem er ein Gerät verwendet, das ausschließlich 
Entfernungen misst.

Benutzt ein Spieler während der festgesetzten Runde ein Gerät, mit dem andere Umstände 
geschätzt oder gemessen werden können, die sein Spiel beeinflussen können (z. B. Steigung,
Windgeschwindigkeit, Temperatur usw.), so verstößt der Spieler gegen Regel 14-3,
wofür die Strafe 
Disqualifikation ist, ungeachtet ob die zusätzliche Funktion tatsächlich
benutzt wurde.

16. Caddies

(vgl. Regel 6-4)

Einzel: Nur Amateure dürfen als Caddie eingesetzt werden. Bei Jugendwettspielen sind Caddies
nicht erlaubt.

Mannschaft: Der Mannschaftskapitän darf, unabhängig ob er Amateur oder Professional ist, als
Caddie eingesetzt 
werden. Alle anderen Caddies müssen Amateure sein.

Bei Jugendmannschaftswettspielen dürfen nur Mannschaftsmitglieder und der Mannschaftskapitän
als Caddies 
eingesetzt werden.

Strafe für Verstoß gegen die Wettspielbestimmung: siehe Anhang I, Teil C, 2

17. Datenschutz

Zur Durchführung von Golfturnieren werden unter Beachtung des Bundesdatenschutzgesetzes
personenbezogene Daten über persönliche und sachliche Verhältnisse der Mitglieder des
Golf Club Curau (GCC) und der Teilnehmer an Wettspielen gespeichert, übermittelt und
verändert.

Jeder Betroffene hat das Recht auf:

  1. a)Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten
  2. b)Berichtigung über die zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sie unrichtig sind
  3. c)Sperrung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sich bei behaupteten Fehlern weder

Deren Richtigkeit noch deren Unrichtigkeit feststellen lässt

  1. d)Löschung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn die Speicherung unzulässig war

Den Organen und allen Mitarbeitern des GCC oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt,
personenbezogene Daten unbefugt anderen als dem zur jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden
Zweck zu bearbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen.
Diese Pflicht besteht für die genannten Personen über das Ausscheiden aus dem GCC hinaus.

18. Änderungsvorbehalt

Bis zum 1. Start hat die Spielleitung in begründeten Fällen das Recht, die Ausschreibung zu ändern

(Ausnahme: Vorgabenwirksamkeit). Nach dem 1. Start sind Änderungen der Ausschreibung nur bei
Vorliegen sehr außergewöhnlicher Umstände zulässig.

Stand 24. Mai 2013